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Mit offenen Augen gesehen
Peter Tschöpel, 1941 in Sagar/Oberlausitz geboren, begann nach erfolgreichem Lehrerstudium 1960 seine berufliche Laufbahn an der Wilhelm-Pieck-Oberschule in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben.

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Autoren unseres Hauses:
Urheber (sonst.): Reprint der zweiten Auflage erschienen in Cottbus, H. Differts Buchhandlung Carl Koske mit einem Vorwort von Steffen Krestin, Städtische Sammlungen Cottbus,



Bücher des Autors:
Das Wendentum in der Niederlausitz



Preis: 12.00 €
Autor: Müller, Ewald
Herausgeber: REGIA Verlag Urheber (sonst.): Reprint der zweiten Auflage erschienen in Cottbus, H. Differts Buchhandlung Carl Koske mit einem Vorwort von Steffen Krestin, Städtische Sammlungen Cottbus,
ISBN: 978-3-86929-067-6
Veröffentlicht am: 00 00:00:00.00.0000

Rezension aus: Niederlausitzer Mitteilungen IV. Band, Schlußheft 1896

Urteil über die erste Auflage von:

Ewald Müller

Das Wendentum

in der

Niederlausitz


Unter diesem Titel erschien in Cottbus eine allen Freunden wendischen Volkstums willkommene Schrift, deren bunter Inhalt den verschiedenartigsten Ansprüchen gerecht zu werden vermag. Der Verfasser beabsichtigt, ein Gesamtbild des Lebens der Niederlausitzer Wenden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart zu geben und teilt daher den Stoff seines Buches in zwei Teile: 1. in d i e ä l t e r e Z e i t, die das archäologische, mythologische, historische und kulturhistorische Material umfasst, und 2. d i e n e u e r e Z e i t, die von den Schicksalen des Wendentums, von der wendischen Sprache und Literatur, von Kleidung, Wohnung, Beschäftigung, Nahrung, Familien- und Gemeindeleben, den Gebräuchen und dem Aberglauben der Wenden handelt. Dazu kommen in einem Anhang 19 wendische Lieder (Volkslieder und neuere Dichtungen). Im ersten Teile greift der Verfasser aus der Fülle des überlieferten Materials meist recht geschickt das Wichtigste heraus und verfährt in der Beurteilung sachlich und objektiv, was wir besonders hervorheben möchten, da die Schriftsteller unserer Zeit sehr der Subjektivität huldigen. Der größte Wert des Buches liegt unstreitig in seinem zweiten Teile, der auch deshalb viel umfassender ist. In ihm wird alles Wissenswerte über die heutige Niederlausitzer Wenden dem Leser geboten. Besonders wertvoll und verdienstlich erscheinen uns die Abschnitte über die Kleidung der Wenden jetzt und sonst. Mit einer solchen Gründlichkeit ist bis jetzt dieser Gegenstand von niemand behandelt worden. Außerdem möchten wir noch besonders aufmerksam machen auf die Abschnitte über das Leben und Weben der Wenden in Familie und Gemeinde, in Wirtshaus und Spinnstube. Die Lieder am Ende des Buches sind meist glücklich gewählt und wohl geeignet, einen Einblick in das Geistesleben der niederwendischen Bevölkerung zu gewähren. Die Illustrationen nach Originalphotographien sind durchweg gelungen. Überhaupt hat der Verleger keine Kosten für eine würdige Ausstattung dieses inhaltreichen und für die weitesten Kreise bestimmten Büchleins gescheut. Wir können es also in jeder Beziehung wärmstens empfehlen.


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