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Mit 70 hat man das meiste Brot gegessen Teil 2
Preis: 9.95 €
 Autor: Richter, Heinz Willi ISBN: 978-3-86929-099-7
Veröffentlicht am: 01.11.2011
Vorwort
Die schönsten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst. Deshalb ist es gut, wenn wir die Welt mit wachen Augen betrachten. Im Alter schmerzt das Wissen um die Begrenztheit unseres Lebens besonders. Oder? Wer es schafft innezuhalten, spielt der Zeit einen Streich. Oft ärgern uns Dinge, die mit etwas Abstand besehen, auch als Freude empfunden werden können. Es kommt nur darauf an, wie man eine Sache betrachtet. Dankbarkeit und Freude, die wir anderen bereiten, kehren später ins eigene Herz zurück. Mögen deshalb die vorliegenden Geschichten der Nachwelt helfen, vergangene Zeiten besser zu verstehen. Die Ereignisse sind Alltagserlebnisse der kleinen gewöhnlichen Leute, die mit ihrem bescheidenen Dasein nie zu den Siegern gehören, gleich in welcher Gesellschaftsordnung sie leben. Auch über unsere Zeit hinaus verlieren Wahrheiten nicht ihre Gültigkeit. Ist doch unser Leben ein ständiges auf und ab zwischen Freude und Leid, aber nie Resignation. In den Geschichten versucht der Autor denjenigen ein Denkmal zu setzen, die selbst nicht genug Leben hatten um ihr eigenes zu erzählen. Er freut sich, wenn Leser etwas zwischen den Zeilen entdecken, das sie als Signal für ihr eigenes Schaffen nehmen. Wenn er oft ernste Dinge humorvoll beschreibt, dann aus zweierlei Gründen: Zum einen ist es die Freude am Lachen, eine Eigenschaft, die den Menschen in unserem Lande fast gänzlich verloren gegangen ist. Zum anderen, weil unser Leben einem Theaterstück gleicht. Am Anfang spielen wir noch die Hauptrolle, danach die Nebenrolle, später soufflieren uns andere und schließlich sehen wir zu, wie der Vorhang fällt. Die vorliegenden Geschichten sind eine humorvolle Wanderung durch die Zeit. | Stille Nacht, heilige Nacht
Preis: 9.95 €
 Autor: Richter, Heinz Willi ISBN: 978-3-86929-174-1
Veröffentlicht am: 30.09.2010
Heinz Willi Richter ist in Lugknitz, der heutigen polnischen Kleinstadt Leknica geboren. Er ist in Bad Muskau aufgewachsen und lebt heute als Rentner in Weißwasser. Er erlernte den Beruf eines Spitzendrehers, war Meister im allgemeinen Maschinenbau und begann erst spät mit dem Schreiben.
Bisher erschienen von ihm in der Zeit von 2003 bis 2005 „Ein Jegliches hat seine Zeit“ als Dreiteiler; „Geschichten zur Weihnacht“ 2007; „Ein halbes Hundert Geschichten zur Weihnacht“ 2008 und „Mit 70 hat man das meiste Brot gegessen“ 2009. Heinz Willi Richter hält ehrlich, direkt und humorvoll Geschichte in Geschichten fest und bleibt dabei seinem Lebensmotto treu: Nur wer sich in andere hineinversetzen kann und sie zu ihrem Recht kommen lässt, macht das Zusammenleben einfacher, freundlicher, besser. Bevor er weggeht, möchte er ein paar Spuren von Liebe hinterlassen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. | Mit 70 hat man das meiste Brot gegessen
Preis: 9.90 €
 Autor: Richter, Heinz Willi ISBN: 978-3-86929-035-5
Veröffentlicht am: 03.12.2009
Das Leben ist ein ewiger Abschied. Wer aber von seinen Erinnerungen genießen kann, lebt zweimal.
Vorwort
Auf meinen runden Geburtstag hin angesprochen, sage ich nur: “Red’ ich nicht drüber, Geburtstag- was ist das schon, Geburtstag hat doch jeder.” Vielleicht ist es meine Art von Geburtstagsbewältigung, dass ich bereitwillig Züge meines Lebens Revue passieren lasse. Im Alter bleiben einem doch nur noch die beiden Möglichkeiten, entweder ein alter Trottel zu werden oder die Welt mit einem Lächeln zu betrachten.
War ich doch siebzig Jahre lang immer nur eine Randfigur, ein Unangepasster, den man nirgends mit offenen Armen empfing. In vielen Situationen bin ich mit bildhaften Details, kräftiger Sprache und lakonischem Ton zu Werke gegangen. Aus eigener schmerzhafter Erfahrung habe ich mich dabei meist auf die Seite der Opfer geschla-gen. Dies geschah in aller ersten Linie aus meiner Lebenserfahrung heraus, die stets mit christlicher Nächstenliebe verbunden war. In meinen Geschichten wollte ich auch jenen ein Denkmal setzen, die selbst nicht genug Leben hatten, ihr eigenes zu erzähl-len. Da ich mich bemühte etwas zu bewahren, was man Haltung nennen könnte, ist es mir gelungen, manche meiner menschlichen Schwächen zu verhüllen. Denn eines habe ich schon lange erkannt, wir sind alle, aber wirklich alle, nur ganz, ganz kleine Lichter. Nicht zuletzt aus dieser Erkenntnis heraus habe ich immer versucht, auch Christ zu sein. Wenn mich gerade deshalb einige Besserwisser als Esel bezeichnen, sage ich: “Recht so!” Nicht umsonst wählte Jesus diesen zum Reittier, als er zum letzten Passafest in Jerusalem einritt. In all meinen Geschichten habe ich das Leben der kleinen Leute mit all ihren Stärken, Schwächen und Unverwechselbarkeiten beschrieben. In Details und Zusammenhängen brachte ich damit Dinge ans Licht, die somit vor dem endgültigen Vergessen bewahrt werden konnten.
Heinz Willi Richter
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